Ausbilder

Jutta Bähr  (Welpen, Junghunde)
baehr (at) drc-koeln-bonn.de

In 1992 kauften wir für unsere 3 Kinder, das Jüngste war gerade 1 Jahr alt, einen Cocker-Spaniel. Wir machten fast alle Fehler, die man dabei machen kann: dubioser Hundehändler, wir waren mit der Hunderziehung völlig überfordert, keine Konsequenz, kein Setzen von Grenzen… der Hund wurde bissig. Eigentlich hätte der Hundevirus danach nicht mehr existent sein dürfen.
Dennoch kamen wir mehr oder weniger unabsichtlich doch wieder auf einen Hund – diesmal einen Labrador.  Mit der Hündin besuchte ich regelmäßig eine Hundeschule, habe dabei Freude bei der Arbeit mit Hunden bekommen und ungezählte Ausbildungsstunden in der Hundeschule verbracht. Seit 2005 beschäftige ich mich auch mit der Dummyarbeit.
Mein Hauptaugenmerk liegt auf einer guten Grunderziehung, da hierdurch ein stressfreies Miteinander möglich wird und dies den Hunden die größtmöglichen Freiheiten gibt.

Als Ausbilder möchte ich gerne helfen, dass die Mensch-Hund-Gespanne gut harmonieren und die Hunde wegen guter Erziehung weitgehende Freiheit genießen können.

 

Ute Böttner (Welpen, Junghunde, Dummy)
uboettner (at) drc-koeln-bonn.deSeinerzeit war ich diejenige in unserer Familie, die sich zurückhaltend geäußert hat, als der Familienrat über die Anschaffung eines Hundes diskutierte. Schließlich habe ich mich der Mehrheitsentscheidung gebeugt, wohl wissend, dass ich es sein würde, die letztlich die Arbeit mit dem Hund haben würde. Viele Bücher und Berichte wurden nun gelesen auf der Suche nach dem idealen Hund. Fast zwangsläufig fiel unsere Wahl auf einen Retriever. Diese Entscheidung war goldrichtig. Und sehr schnell wurde ich vom Retrieverfieber infiziert. Seit Juli 2000 arbeitete ich intensiv mit unserer ersten Golden-Hündin Ayka, habe mit ihr unterschiedliche Prüfungen abgelegt und erfolgreich an diversen Workingtests teilgenommen. Wir mussten diesen tollen Hund Ostern 2014 gehen lassen.
Im Mai 2005 kam mit Balou unsere zweite Golden-Hündin ins Haus. Wegen ihrer Anlagen steigerte sie meinen Spaß an der Hundeausbildung noch weiter. Auch sie hat unterschiedliche Prüfungen abgelegt und wurde von mir erfolgreich auf Workingtests geführt. Mit ihren fast 11 Jahren apportiert sie immer noch gerne und blüht dabei förmlich auf.
Pünktlich zum Weihnachtsfest 2011 kam dann Stonehunter Julie Rose zu uns in die Familie und komplettierte unser Golden-Rudel. Zahlreiche gute Erfolge, bislang im A- und F-Bereich, zeigen eindrucksvoll ihre tollen Anlagen und ihren fantastischen Arbeitswillen.
Und weil wohl aller guten Dinge drei sind, hat im Sommer 2015 mit Leo ein weiterer Stonehunter Einzug bei uns gehalten. Er wird von meinem Mann geführt.Aber ich kümmere mich nicht nur um unsere eigenen Vierbeiner, sondern gehöre seit Jahren zum Kreis der Ausbilder/innen in der BZG und hoffe, dass ich noch vielen Zweibeinern die Freude an einer retrievergerechten Hundeausbildung vermitteln kann.

 

Ursula Gerber (Junghunde)
gerber (at) drc-koeln-bonn.de

Zu finden bin ich mit unseren Hunden sowohl auf Workingtests als auch auf der Jagd, aber auch auf Ausstellungen oder beim Besuchshundedienst im Seniorenheim. Die Vielseitigkeit ist es die mich reizt, und es freut mich immer wieder zu sehen wie Louys (Labrador Retriever) und Toadie (Golden Retriever) in allen Bereichen ihre Vorzüge und manchmal auch Herausforderungen aufzeigen.

Zur Arbeit mit Hunden bin ich bereits mit 15 Jahren durch meine Cocker Spaniel Hündin gekommen, die ein Mindestmaß an Erziehung genossen hat. Als Louys dann zu uns kam war klar, dass ein „großer“ Hund etwas mehr an Erziehung braucht und so landeten wir nach Training im DVG, Seminaren im LCD, irgendwann beim DRC im Training. Nach einer Weile fand ich Spaß an der Dummyarbeit, und da Louys das nicht unbedingt toll findet, zog Toadie ein. Mit ihm habe ich auch die eine oder andere Prüfung erfolgreich und weniger erfolgreich gelaufen. Über Toadie kam dann auch irgendwann der Gedanke selber auszubilden, den ich 2014 in die Tat umzusetzen begann. Nun darf ich selber ausbilden und freue mich hoffentlich viele Teams beim Zusammenwachsen ein Stück weit begleiten und unterstützen zu dürfen. Denn es gibt nichts Tolleres, als ein Team zusammen in Aktion zu sehen, sei es beim Retten eines Dummys, beim Apportieren eines Stücks Wild oder auch einfach nur auf einem Spaziergang durch den Wald.

 

Kurt Gottlieb (Junghunde, Dummy)
gottlieb (at) drc-koeln-bonn.de

Mit Schäferhunden aufgewachsen, war der Weg zum Schäferhundbesitzer eigentlich vorgezeichnet. Dann kam aber alles anders! Erst einmal kam eine eigene Familie mit heute zwei erwachsenen Söhnen.
Die erste „Begegnung“ mit einem Retriever hatten wir 1984, da zog in das Haus meines damaligen Chefs ein erwachsener gelber Labradorrüde ein. Vom Wesen und der Gelehrigkeit dieser Rasse war ich fasziniert. Es dauerte aber noch etliche Jahre, bis ein Hund bei uns einzog.
Dies geschah dann am 18.03.2004: ein gelber Labrador, Garry von der Hollen Hardt, aus einer Standardzucht zog ein. Seit dieser Zeit bin ich auch Mitglied im DRC. Nach der Grundausbildung, kamen wir zur Dummyarbeit. Mein zweiter Labrador, Work und More Excellent Eyko aus einer Leistungszucht, kam im Dez. 2007 zu uns und wird außer zur Dummyarbeit auch jagdlich ausgebildet. Da ich selber viel Freude an der Hundeausbildung habe, wollte ich diese auch mit anderen teilen.

Nach den erforderlichen Hospitationen wurde ich im Frühjahr 2010 im Kreis der Ausbilder aufgenommen. Nun versuche ich das Erlernte und meine Erfahrung in der Ausbildung meiner eigenen Hunde, an unsere Junghundebesitzer weiterzugeben.

 

Helmie Habeth (Junghunde, Begleithunde)
habeth (at) drc-koeln-bonn.de

Seit 1996 bin ich im DRC Mitglied und mache dort seit 1998 Ausbildung.
Wir (mein Mann und mein Sohn) besitzen zur Zeit zwei Flat-Rüden, mit denen ich Dummyarbeit und gleichzeitig auch jagdlich arbeite.
In der Ausbildung ist es für mich nicht nur wichtig, ein Kursziel zu erreichen, sondern vielmehr die jeweilige Mensch/Hund-Beziehung zu verbessern und zu stärken.

Diese Bindung und das Zusammenwachsen eines Gespannes zu beobachten, daraus dann ein Team werden zu sehen, ist für mich die Belohnung in meiner Arbeit!

 

Benno Lebelt  (Begleithunde)
lebelt (at) drc-koeln-bonn.deText folgt!

 

Klaus Vogel (Dummy just for fun)
vogel (at) drc-koeln-bonn.de

Ein Hund stand schon lange auf der familiären Wunschliste. Dass es ein Retriever wurde, war eher Zufall (dank unserer Tochter!!!). 1993 kam unserer Labrador-Rüde Lucky ins Haus.
Sollte es zunächst „nur“ ein Familienhund werden, so waren wir dank einer guten Ausbildung schnell vom Virus „Retriever“ befallen. 1995 wollte auch meine Frau einen Retriever führen und es kam unsere Goldenhündin Stella (Belle vom Gestüt Pfauenhof) dazu. Zwei Hunde sind einfach ideal!
Die guten Anlagen unserer Hündin wollten wir in die Zucht einbringen und hatten im April 1999 einen Wurf von acht Welpen. Aus dem Wurf behielten wir, wieder dank unserer Tochter, einen Rüden. Drei Hunde sind verrückt!

1999 begann ich dann auch, für die BZG auszubilden. Mit unserem Labi habe ich neben der Dummyarbeit (Workingtests) auch das jagdliche Arbeiten intensiv betrieben, bis hin zur Heraeus-Prüfung, die Lucky trotz künstlicher Hüfte mit Bravour gemeistert hat.
In den letzten zwei Jahren habe ich neben dem Kollegen Capellmann am Ausbildungsprogramm zum zertifizierten DRC-Trainer teilgenommen. Ich bezeichne mich nicht gerne als Ausbilder, sondern möchte meine Begeisterung für die Rasse auf die Kursteilnehmer übertragen. Ein weiteres Anliegen ist, Negatives zu unterbinden und Positives zu verstärken.